Die Jaffa-Orangen des Richard W.  
Ein israelisches Rheingold
 
Die Jaffa-Orangen des Richard W.

Ausgehend von Richard Wagners mythischer Erzählung „Rheingold“ setzt sich die Musiktheaterproduktion “Die Jaffa-Orangen des Richard W.“ mit der Situation Israels auseinander. Wie bei Wagner geht es um menschliches Handeln im Spannungsfeld von Gewalt und Gegengewalt, Streit um Territorium und die Suche nach Sicherheit. Regisseur Alexander Charim und Komponist Georg Nussbaumer erfinden ein explizit politisches Musiktheater, das dem Ringen um ein Verhältnis zu Israel zwischen Sehnsucht und Kritik Ausdruck verleiht. Eingriffe in Wagners klingenden Orchesterrausch lassen das Original streckenweise hinter neuen Klangwelten verschwinden. Ergänzt durch Texte u.a. von David Hare, Amos Oz und David Grossmann spiegeln sich unterschiedliche Sichtweisen und erzählen von Identität und Gesellschaft in einem zerrissenen Land. Eine Beschreibung eines Tanzes auf dem Vulkan. Wagner und Israel sind sich ähnlicher als sie gedacht haben…

Mit Anna Charim, Herdís Anna Jónasdóttir, Annette Lubosch, Ruth Rosenfeld; Martin Gerke, André Kaczmarczyk, Niklas Kohrt; Solistenensemble Kaleidoskop.

Produktion: Solistenensemble Kaleidoskop in Koproduktion mit Culturescapes, Operadagen Rotterdam und Theater Chur.

http://www.kaleidoskopmusik.de/

 © Solistenensemble Kaleidoskop 2011
 
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